Mentoringmorphose

Erfolgreich Wege im Wissenschaftsbereich finden.

Geschichte

Auf Initiative von Prof. Dr. Anna Starzinski-Powitz wurde von 2005 bis 2007 das Pilotprojekt SciMento im Rahmen des Center of Membrane Proteomics (CMP) an der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt. Die Schirmherrschaft lag bei Udo Corts, dem damaligen Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst. Das Pilotprojekt SciMento war das erste Gruppen-Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen an einer deutschen Universität. Es nahmen insgesamt 22 Doktorandinnen, Postdocs, Habilitantinnen und Junior-Professorinnen teil, die von 6 Mentorinnen und Mentoren betreut wurden.

Die Evaluierung des Pilotprojektes zeigte, dass die Teilnehmerinnen nachhaltig in ihrer wissenschaftlichen Karriereentwicklung gestärkt wurden. Die gewählte Form des Gruppenmentoring war für die Zielgruppe der Doktorandinnen besonders geeignet, da sie eine gleichzeitige Förderung auf horizontaler und vertikaler Ebene ermöglicht und gute strukturelle Voraussetzungen liefert, um verdeckte akademische Erfolgsmechanismen transparent zu machen. Für Habilitantinnen und Junior-Professorinnen wurde der Bedarf nach einem eigenen Programm erkennbar.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des SciMento-Pilotprojektes für Naturwissenschaftlerinnen der Universität Frankfurt unterstützte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Etablierung von SciMento-hessenweit an allen hessischen Universitäten.

 

Seit November 2010 wird SciMento-hessenweit direkt von den fünf hessischen Universitäten in Frankfurt, Darmstadt, Marburg, Gießen und Kassel finanziert, die damit ein ausgereiftes und erprobtes Instrument zur Förderung des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses übernehmen.