Mentoringmorphose

Erfolgreich Wege im Wissenschaftsbereich finden.

Methode

SciMento bietet ausgewählten Doktorandinnen und Post-Doktorandinnen die Möglichkeit, an einem Gruppenmentoring teilzunehmen. Drei bis vier Mentees bilden gemeinsam mit einer Mentorin oder einem Mentor für die Dauer von zwei Jahren ein Karriere-Team, in dem sie sich gegenseitig unterstützen und beraten. Diese spezielle Vorgehensweise, die sich von den üblichen Tandem-Beziehungen (eine Mentee und eine Mentorin/ein Mentor) abhebt, spiegelt den nutzenorientierten Ansatz von SciMento-hessenweit wider: Die Mentorin/ der Mentor soll ihr/sein Wissen effizient für mehrere talentierte junge Wissenschaftlerinnen einsetzen. Zudem profitieren die Mentees - wie die Projektevaluation Ende 2010 zeigte - sehr durch die Arbeit in der Peer Group, also den Austausch mit ihren Mit-Mentees. Positiv an der Gruppensituation ist auch die große Transparenz der Mentoring-Beziehung: Die Mentees bereiten die Treffen mit der Mentorin oder dem Mentor gemeinsam vor und einigen sich auf die relevanten Themen; der Verlauf des Mentorings wird in einem so genannten Logbuch dokumentiert, wodurch sichergestellt werden soll, dass die vereinbarten Ziele im Laufe der zwei Mentoring-Jahre auch erreicht werden. Durch die Gruppensituation wird außerdem das Vermögen zur Selbstreflexion sowie die Kommunikations- und Teamfähigkeit gestärkt.