MentoringMorphose: Den eigenen Weg in der Wissenschaft finden
Mentoring ist ein bewährtes Konzept für einen effizienten Erfahrungsaustausch, der den Mentees neue Einsichten und Perspektiven eröffnet und ihnen dadurch eine größere Handlungssicherheit vermittelt. Aber auch die Mentorinnen und Mentoren lernen die spezifische Situation von Nachwuchswissenschaftlerinnen besser kennen. Denn sie sind im Mentoring nicht in ihrer üblichen Rolle als Fachbetreuer/in und "Chef", sondern als erfahrener Ratgeber hinsichtlich karriererelevanter Fragestellungen gefragt. Für beide Seiten ist das Mentoring ein Prozess aus dem sie „verwandelt“ hervorgehen.
Das Gruppenmentoring-Programm SciMento-hessenweit fördert Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften der hessischen Universitäten und kooperierender Einrichtungen, mit dem Ziel, diese auf eine wissenschaftliche oder wissenschaftsnahe Laufbahn vorzubereiten. Interessentinnen können sich ganzjährig für die Aufnahme in das zweijährige Programm bewerben. Der Bewerbungsschluss für das laufende Jahr und den Programmstart im Oktober ist jeweils der 15. April desselben Jahres.
Das Frankfurter Pilotprojekt (2005 bis 2007) sowie die hessenweite Etablierung von SciMento (2008 bis 2010) wurden durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Seit November 2010 haben die fünf hessischen Universitäten in Frankfurt, Darmstadt, Marburg, Gießen und Kassel die Finanzierung des Gruppenmentoring-Programmes übernommen, mit dem sie ihren Nachwuchswissenschaftlerinnen ein bewährtes und erfolgreiches Personalentwicklungsinstrument anbieten.
